Klasse 3

Am Freitag, dem 10.05.2019 haben die Kinder der Klasse 3a gemeinsam mit dem Cottbuser Postkutscher bei einem Stadtrundgang ihre Heimatstadt Cottbus erkundet.
Er hat uns viele Sehenswürdigkeiten gezeigt und mit lehrreichen Informationen durch die Altstadt geführt.
Es war eine sehr schöne Stadtführung, gekrönt von einem Ständchen, die wir nicht mehr vergessen werden.
Vielen Dank!

Wieder einmal haben wir uns an die „AG Physik“ in der Grundschule des Steenbeck Gymnasiums unter der Leitung von Georg Eichler gewandt, um den Sachunterricht für unsere 3. und 4. Klassen zu bereichern.

So organisierten wir den Besuch der „ Großen“ an unserer Kolumbus-Grundschule an zwei Projekttagen, um an vielen Stationen Erfahrungen über Strom und Magnetismus zu sammeln. Die AG- Mitglieder waren sehr gut vorbereitet. Sie hatten eine Menge Material und Technik im Gepäck und erklärten sehr anschaulich den „ Kleinen“. So z.B. wie ein Stromkreis hergestellt werden kann, was Reihen- und Parallelschaltung bedeutet, wie Solarstrom erzeugt und mit Brennstoffzellen gespeichert werden kann. Wir konnten selbständig Kartoffel- und Zitronenbatterien herstellen und erkannten in spannenden Vorführungen die Wirkung von Ladungen. Erstaunlich waren für uns auch die verschiedenen Magnetarten und Wirkungen. Die Magnetfelder wurden uns mit Hilfe von Eisenfeilspänen sichtbar gemacht. Es war anschaulich, interessant und sehr lehrreich für uns. Deshalb möchten wir uns gern auf diesem Wege herzlich bedanken.

Heike Rocho, Klassenleiterin Klasse 3a

Der Leiter der AG Schreibende Schüler Botho Schubert berichtete vor den Schülern der Klasse 3b der Kolumbus-Grundschule in Cottbus Sandow von seiner Schulzeit. Auf die Fragen der Schüler hat er wie folgt geantwortet:

„Ich ging in den fünfziger und sechziger Jahren in die zehnjährige allgemeinbildende polytechnische Oberschule. Das neue Schuljahr begann immer am 1. September. Die Schulwoche ging von Montag bis Samstag. Neben dem Schulunterricht hatten wir alle zwei Wochen einen Unterrichtstag in die Produktion in einem Betrieb. Dort erfuhren wir von den Lehrmeistern was das Unternehmen produzierte. In theoretischen und praktischen Unterweisungen zeigte man uns, wie einzelne Erzeugnisse geschaffen wurden. Als Schüler stellten wir selbst unter Anleitung kleine Produkte her, die zum Schluss benotet wurden. Die Noten fanden im Zeugnis unter den Rubriken Werkunterricht, produktive Arbeit und Einführung in die sozialistische Produktion ihren Niederschlag. Den Lehrern standen zur Bewertung der schulischen Leistungen die Noten Eins bis Fünf zur Verfügung. Weiterhin gab es Kopfnoten wie Betragen, Ordnung, Fleiß und Mitarbeit. Als erste Fremdsprache wurde Russisch gelehrt. Weitere Fremdsprachen waren freiwillig. Als Schüler saßen wir auf Zweisitzern aus Holz mit Klappsitzen. Die ersten Schuljahre schrieben wir auf Schiefertafeln mit einem Griffel aus Schiefer. Das war wie ein Bleistift. Zum Säubern der Tafel benutzten wir einen kleinen Schwamm und einen Lappen. Die Schultafel der Klasse war auf einem fahrbaren Holzgestell angebracht. Gerechnet wurde in den ersten Jahren mit einem Rechenrahmen, dann mit einem Rechenschieber. Schüler mit einem sehr guten Notendurchschnitt konnten ab der achten Klasse in die Erweiterte Oberschule gehen und ihr Abitur mit Berufsausbildung ablegen.“

Wie war Schule früher ?

Klasse 3b - 1

Klasse 3b - 2

Botho Schubert, Leiter AG Schreibende Schüler