Autoren-Archive: Botho Schubert

Am 11. Dezember machten sich Eltern und Kinder auf den Weg zur Kolumbus Grundschule in Cottbus Sandow, um den „Tag der offenen Tür“ zu nutzen. Sie wollten sich mit der Einrichtung, den Lehrern und Schülern bekannt machen, in der ihre Kinder die nächsten Jahre für ihr weiteres Leben lernen werden. Im Eingangsbereich der Schule wurden sie von Schülern der sechsten Klassen in Empfang genommen. Nun konnte es mit dem Rundgang beginnen. Der erste Weg ging zur Schulanmeldung.  Dann konnten sich die Kinder einigen Tests stellen:

Zählen, Rechnen und Koordination, sowie der Umgang mit Stift und Schere beim Malen und Basteln.

Eltern und Kinder erhielten dann Antwort auf die Frage: „Welche Voraussetzungen sollte ein Kind mit in die Schule bringen?“. Weitere Informationen gab es bei den musikalischen Stationen mit Klanginstrumenten und im Computerraum.

Schülerinnen und Schüler schätzen an ihrer Schule:

 

Wir lernen an einer Umweltschule.

 

 



















 

Wir haben nette Lehrerinnen und Lehrer, die uns gut unterrichten und hilfbereit sind, wenn wir etwas nicht verstanden haben.

 

An unserer Ganztagsschule kann sich jeder Schüler an einer Arbeitsgemeinschaft beteiligen.

 

An der Schule gibt es eine Bibliothek, da kann jeder Schüler für einen Euro pro Jahr Bücher ausleihen.

 

Unsere Schule hat eine eigene Sporthalle. Da müssen wir nicht in andere Schulen zum Sport ausweichen.

 

Wir haben eine Schülerkantine, in der wir täglich zwei Gerichte auswählen können.

 

Für einige Fächer haben wir spezielle Räume: Musikraum, Computerraum, Kunstraum oder Gewi-Raum.

 

Wir haben einen großen Schulhof, auf dem wir gut vom Unterricht entspannen können.

Der Vorlesewettbewerb wird in Deutschland seit über 60 Jahren durchgeführt. Auch in der Kolumbus – Grundschule in Cottbus bereiten sich jährlich Schüler und Lehrer auf diesen Wettbewerb vor. Die Mitglieder der AG Schreibende Schüler  schildern, wie sie sich auf diesen Höhepunkt vorbereiten. Der erste Schritt ist die Auswahl des richtigen Buches. Lea aus der 6a schreibt dazu: „ Als erstes las ich mein ausgewähltes Buch durch, damit ich  es richtig  verstehe.“

India aus der Klasse 6a beschreibt den nächsten Schritt wie folgt: „Ich habe dann angefangen mit dem Zettel zu arbeiten, den uns unsere Klassenlehrerin gegeben hat. Auf ihm standen alle Punkte, die wir in der Buchvorstellung erwähnen sollten. Als ich fertig war, habe ich mir noch aus dem Internet eine Biografie der Autorin heraus gesucht.“

„Dann habe ich mir eine Textstelle ausgesucht, die mir gefällt. Die Textstelle habe ich solange geübt, bis ich sie flüssig und mit Betonung lesen konnte“, so schreibt Chiara aus der Klasse 5b.

Elina aus der Klasse 6a: „Mir fiel das Lesen eigentlich sehr leicht, weil ich das Buch in und auswendig kannte.“

„Als ich die Texte richtig sicher lesen konnte, habe ich sie meinen Eltern vorgetragen“, so Silvie aus der Klasse 5a.

Im Ergebnis des Vorlesewettbewerbes erzielten die Mitglieder der AG Schreibende Schüler gute bis sehr gute Leistungen.

 

 

 

 

 

Der Schulleiter, Enrico Schmidtke, begrüßte am Morgen alle Gäste, Lehrer und Schüler auf dem Schulhof. Nach der Vorstellung der Gäste wünschte er den Anwesenden einen interessanten Tag und zeichnete die Sieger und Beteiligten des Lesewettbewerbes der Schule vom Vortag aus. Es folgte die Eröffnung der gemeinsamen Veranstaltung von Schule und Bücherei.

 

Dann ging es in die Klassenräume. Nun begann ein vielfältiges Programm. Es ging von Buchlesungen über den Reisebericht von Christoph Kolumbus bis hin zur Gestaltung eigener Texte und Bildgestaltungen.

 

Sogar Schiffchen aus Nussschalen wurden gebastelt . In den Pausen sorgte DJ Roland für eine ausgelassene Stimmung unter den Schülern. Am Nachmittag wurde die Buchlesung in der Sandower Bücherei fortgesetzt. Untermalt wurde die Veranstaltung mit musikalischen und künstlerischen Höhepunkten.

Einige Eindrücke aus den Reihen der Schüler:

Elina Regel – Klasse 6a

„In der dritten und vierten Stunde haben wir ein eigenes Gedicht geschrieben. Es war gar nicht so leicht. Zum Schluss hatten wir echt tolle Gedichte. Das war eine schöne Veranstaltung. Leider war sie schon nach der vierten Stunde zu Ende. Es war ein toller Tag.“

Chiara Kissel – Klasse 5b

 

Sie fand die Buchlesungen interessanter, wo die Schüler mit einbezogen wurden, als nur zuhören zu müssen und ruhig zu sitzen.

 Lea Schreck – Klasse 6a

 

Für Lea war es das erste Literaturfest, was sie schön fand. Doch gleichzeitig war es auch ihr letztes Fest an der Schule, weil sie an eine andere Schule geht.

Die Gäste des Vorlesewettbewerbes der Kolumbus Grundschule in Cottbus Sandow saßen gespannt auf ihren Plätzen und verfolgten das Geschehen. Vorher wurden sie von Annett Thonig, einer Lehrerin der Schule, herzlich willkommen geheißen. Auch Enrico Schmidtke, der Schulleiter, war anwesend. Er wünschte den Teilnehmern viel Erfolg und versorgte sie mit spritzigen Getränken und Süßigkeiten, damit sie ihre Aufregung vergaßen. Dann ging es los. Es war ein intensiver und vor allem ein gut geführter Wettkampf. Die Mitglieder der Jury hatten schwere Arbeit bei der Bestimmung der Besten. Im Ergebnis wurde der Vortrag von Anna Wieske aus der Klasse 6b zum Besten gekürt. Am nächsten Tag zeichnete der Schulleiter die Sieger, vor allen Schülern der Schule, aus.

Vorbild ist eine Person, die als richtungsweisendes Beispiel angesehen wird. Im engeren Sinne ist Vorbild eine Person, mit der ein meist junger Mensch sich identifiziert und dessen Verhaltensmuster er nachahmt oder nachzuahmen versucht. Die Schülerinnen Lea Schreck und Elina Regel aus der Klasse 5a der Kolumbus-Grundschule in Cottbus Sandow sprechen mit mir über ihre Vorbilder und beantworten meine Fragen zu diesem Thema.

Wer ist dein Vorbild?

Lea Schreck: Mein Vorbild ist die Musikerin Lea Marie Becker. Sie
begann mit 15 Jahren zu singen und zu komponieren. Nebenbei machte sie in
Kassel ihr Abitur.

Elina Regel: Mein Vorbild ist der Räpper Bushido. Sein bügerlicher Name ist Anis Mohamed Youssef Ferchichi. Er ist Sänger, Produzent und Unternehmer. Zu Beginn seiner Räpperkarriere nahm Anis den Namen Bushido an. Das bedeutet auf Japanisch „Weg des Kriegers“.

Warum habt ihr diese Personen zu eurem Vorbild
gewählt?

Lea Schreck: Ich bewundere sie wegen ihrem Namen, da ich auch Lea heiße. Ihr Aussehen ist so cool, denn die Haare sind auf eine tolle Länge geschnitten und blond, wie meine Haarfarbe. Ich war schon auf einem Konzert von ihr in Cottbus. Ich schätze sehr an ihr die Art, die sie hat, denn sie ist eine starke, selbstbewusste und kluge Frau. Lea Marie Becker ist 1,75 m groß und 27 Jahre alt.

Elina Regel: Er macht gute Musik, die für mich echte Ohrwürmer sind. Trotz seiner Vergangenheit mag ich ihn sehr, weil er sich zu einem guten Menschen verändert hat.

Was ist dein Lieblingslied?

Lea Schreck: „ Immer wenn wir uns sehen“

Elina Regel:  „Papa

Botho Schubert, Leiter AG Schreibende Schüler

Es gibt nur wenige Schulen in Cottbus, in deren Räumen sich eine Bücherei befindet. In unserem Falle handelt es sich nicht nur um eine Bücherei, sondern um einen Kulturverein mit einer Ausstrahlung auf die Region. Aus diesem Grunde wollen beide Vertragspartner sich bei der literarisch-kulturellen Belebung des Stadtteils Sandow unterstützen. Die Förderung der Muttersprache bei Kindern und Eltern steht dabei im Mittelpunkt. So unterstützt der Verein den jährlichen Vorlesewettbewerb an der Schule, aber auch Projekttage, Schulfeste und lädt die Schüler der 1. Klasse zu einem Blick hinter die Kulissen der Bücherei Sandow ein. Die Schüler der Christoph-Kolumbus-Grundschule können entsprechend der Ausleihordnung kostenlos Bücher leihen. Für Lehrer besteht ebenfalls die Möglichkeit der kostenlosen Buchausleihe, wenn dies im Rahmen des Unterrichts erfolgt. So können „Bücherkisten“ für die jeweiligen Klassenstufen zusammengestellt werden. Die Bücherei bietet der Schule bei Bedarf auch Räumlichkeiten des Vereins für Unterrichtseinheiten an. Im Gegenzug erhält der Verein jährlich durch die Schulleitung die Möglichkeit ihr Jahresprogramm vor der Lehrerschaft und den Elternvertretern vorzustellen. Die Schulleitung gestattet, dass der Verein die monatlichen Lesungen im Schulgebäude bewerben darf und auf der Homepage beider Einrichtungen literarisch-kulturelle Veranstaltungen veröffentlicht werden. Die Lesungen im Verein können auch für Fortbildungen der Lehrerschaft angeboten werden. Auf der Grundlage der Kooperationsvereinbarung sind jährlich einzelne Maßnahmen festzulegen.

Die Vorsitzende des Vereins „Bücherei Sandow e. V.", Elke Dreko, berichtete mir, dass das gemeinsame Projekt „Märchen und Sagen“ auch von der Lehrerschaft der Kolumbus-Grundschule als ein Erfolg eingeschätzt wurde. Mit der Präsentation des Projektes in der „Kleinen Galerie“ wurde die Möglichkeit geschaffen, auch Bürgern von Sandow zu zeigen, was die Schüler geschaffen haben. In Absprache mit den Lehrern werden wir die 1. Klassen zu einem „Schnupperbesuch“ in die Bücherei einladen. Auf Wunsch der Pädagogen werden die Mitglieder des Vereins in die Unterrichtsstunden gehen, um Literatur vorzustellen zum Unterrichtsstoff und vorzulesen. Mit dem Angebot „Der Bücherwurm lädt ein“ verfolgen wir einen literarischen Spaziergang durch Cottbus. Wie gesagt, wir sind offen und die Lehrer können einfach auf die Mitglieder des Vereins zukommen.

Der amtierende Schulleiter der Kolumbus – Grundschule, Ralf Bogacz, sagte:“ Die Kooperationsvereinbarung zwischen unserer Christoph-Kolumbus-Grundschule und der Bücherei Sandow vertieft die enge Zusammenarbeit zwischen Kindern, Eltern und Lehrern mit dem Verein der Sandower Bibliothek. Die räumliche Nähe zueinander gestattet Veranstaltungen des Unterrichts in der Bücherei wie auch die Nutzung von Bücherkisten im Klassenraum. Viele weitere Aktivitäten tragen somit dazu bei, die Freude am Lesen und die Lesekompetenz selbst zu fördern.“

Das Resümee daraus lautet – „Lesekompetenz schafft Lebenskompetenz“.

Botho Schubert, Leiter AG Schreibende Schüler

Wer von uns kennt nicht diese Anfangsworte von vielen Märchen „Es war einmal“. Volksmärchen wurden zunächst über große Zeiträume hinweg mündlich überliefert. Die Brüder Grimm sammelten diese und hielten sie in ihren Kinder- und Hausmachermärchen schriftlich fest. Die Sammlung der Brüder umfasst neben Märchen aber auch anderes mündliches Erzählgut, wie zum Beispiel Sagen, Legenden oder Fabeln, die eine Fundgrube für den Deutsch-Unterricht sind. Das nutzten die Lehrer, Schüler und Mitarbeiter der Bücherei Sandow in einem gemeinsamen Projekt. Das Projekt wurde in der Bücherei Sandow feierlich in einer kleinen Galerie zum Abschluss gebracht. Bilder, Collagen und kleine Modelle zeigten Inhalte von Märchen der Gebrüder Grimm und von russischen Märchen, Sagen und Fabeln der Niederlausitz.

Unterstützt wurde das Projekt durch den sorbischen Liederpoeten Pittkunings. Umrahmt wurde die Veranstaltung durch den Chor und das Schattentheater der Kolumbus-Grundschule. Der amtierende Schulleiter der Kolumbus-Grundschule und die Leiterin der Bücherei Sandow unterzeichneten am Ende einen Kooperationsvertrag, der eine engere Zusammenarbeit zwischen beiden Einrichtungen festlegt. Die Schüler, Lehrer und Gäste konnten sich noch an gesunden Snacks bedienen.

Wie waren nun die Aktivitäten und Eindrücke der Beteiligten von diesem Projekt:

Elke Dreko – Leiterin der Bücherei Sandow

Unsere Bücherei stellte für die Schüler und Lehrer die Literatur für dieses Projekt zur Verfügung. Zum Auftakt lasen wir mit der Klasse 6b Fabeln und Sagen aus der Niederlausitz. Für die beiden 5. Klassen vermittelten wir den sorbischen Liederpoeten Pittkunings. In den Winterferien werden unsere Vereinsmitglieder Lesungen von Fabeln und Sagen in der Kleinen Galerie geben. Eingeladen werden Kitas und Ferienkinder aus Sandow. Ein weiteres  Angebot unseres Vereins ist ein Spaziergang durch unsere Heimatstadt Cottbus unter dem Motto „Auf den Spuren des Wassermanns“. Dabei entdecken wir sorbisch-wendische Sagengestalten.

Kevin Paul aus der Klasse 6c

Kurz vor Weihnachten hatten wir mit dem Schattentheater angefangen. Wir wollten das Märchen „Rapunzel“ aufführen. Zu Beginn mussten wir viele Figuren vorbereiten. Dazu brauchten wir viel Zeit. Einige Tage vor der Vorstellung fingen wir mit dem Üben des Spieles an. In diesen Prozess wurden 4 Gruppen von Schülern einbezogen. Wir brauchten viel Zeit zum Üben. Am Tag der Veranstaltung bauten wir unsere Bühne auf. Frau Thonig hat uns immer geholfen. Bei der Vorstellung waren alle sehr aufgeregt. Danach waren alle erleichtert. Wir würden so ein Schattenspiel gerne noch einmal aufführen.

Elina Regel aus der Klasse 5a

Zu uns kam ein Liedersänger. Er hat Sagen erzählt und Lieder vorgesungen. Sein Name war Pittkunings. Die Kleidung von ihm war etwas außergewöhnlich. Auf dem Kopf trug er eine Baskenmütze. Wir haben mit ihm das Lied über die Bremer Stadtmusikanten und noch weitere Lieder gesungen, die er mit seiner Gitarre begleidete. Ich fand ihn recht lustig. Er wusste ganz viel über Sagen zu erzählen.

Lea Schreck aus der Klasse 5a

Der Liederpoet Pittkunings hat uns viele sorbische Lieder vorgesungen. Es klang sehr interessant und lustig. Pittkunings hatte eine Mütze auf, die wie die Franzosen tragen. Er hat aus seinem Leben erzählt und mit uns sorbisch geredet.

Botho Schubert, AG-Leiter Schreibende Schüler

Wieder einmal haben wir uns an die „AG Physik“ in der Grundschule des Steenbeck Gymnasiums unter der Leitung von Georg Eichler gewandt, um den Sachunterricht für unsere 3. und 4. Klassen zu bereichern.

So organisierten wir den Besuch der „ Großen“ an unserer Kolumbus-Grundschule an zwei Projekttagen, um an vielen Stationen Erfahrungen über Strom und Magnetismus zu sammeln. Die AG- Mitglieder waren sehr gut vorbereitet. Sie hatten eine Menge Material und Technik im Gepäck und erklärten sehr anschaulich den „ Kleinen“. So z.B. wie ein Stromkreis hergestellt werden kann, was Reihen- und Parallelschaltung bedeutet, wie Solarstrom erzeugt und mit Brennstoffzellen gespeichert werden kann. Wir konnten selbständig Kartoffel- und Zitronenbatterien herstellen und erkannten in spannenden Vorführungen die Wirkung von Ladungen. Erstaunlich waren für uns auch die verschiedenen Magnetarten und Wirkungen. Die Magnetfelder wurden uns mit Hilfe von Eisenfeilspänen sichtbar gemacht. Es war anschaulich, interessant und sehr lehrreich für uns. Deshalb möchten wir uns gern auf diesem Wege herzlich bedanken.

Heike Rocho, Klassenleiterin Klasse 3a

Mein Name ist Elina Charleen Regel und ich bin Schülerin der Klasse 5a der Kolumbus Grundschule in Cottbus Sandow. Ich wünschte mir so doll ein Haustier. Meine Eltern meinten, dass ich mich auf die Schule konzentrieren sollte. Übermorgen schreiben wir eine Klassenarbeit in Mathe. Ich habe mit meinem Vater geübt, aber so richtig sicher bin ich noch nicht. Es ist früh und ich fahre zur Schule. Als ich mein Fahrrad anschließe, kam mir meine Freundin Vanessa entgegen. Stell dir vor, ich habe einen Hundewelpen bekommen. Das ist ja cool. Wie bist du zu dem Welpen gekommen, frage ich? Unsere Nachbarn haben eine Hündin und sie hat Welpen bekommen. Weil sie nicht alle versorgen können, hat sie mir einen Welpen geschenkt. Das ist ja super. Der Tag verging sehr schnell. Vanessa bot mir an, dass ich sie beim Spaziergang mit den Welpen begleiten könnte. Meiner Mutter war das Üben für die Mathearbeit zu diesem Zeitpunkt aber wichtiger. Das machte mich sauer. Ein Tag später war es dann so weit. Wir schrieben die Klassenarbeit. Nach kurzer Zeit war ich fertig. Ich hatte die Arbeit mir schwerer vorgestellt und hatte ein gutes Gefühl. Nach einer Woche erhielt ich meine Arbeit zurück. Cool das Ergebnis war eine zwei. Mama und Papa waren richtig glücklich. Auch Vanessa hatte eine gute Note bekommen. Mein Vater hatte Vertrauen, dass ich es schaffe. Deswegen haben meine Eltern mir ein Geschenk besorgt. Ich bekam ein Tuch über die Augen und war so richtig aufgeregt. Vor mir stand ein großes Paket, dass ich sofort auspackte. Es waren zwei Kaninchen darin. Eins war schwarz und das andere weiß. Danke, Danke, Danke, sagte ich zu meinen Eltern. Das war mein schönstes Geschenk.

Elina Charleen Regel, Klasse 5a

Ich bin Lea Aileen Schreck und gehe in die Klasse 5a der Christoph-Kolumbus Grundschule in Cottbus-Sandow. Mein Lieblingstier ist der Fuchs. Seit ich einen Kurzvortrag über ihn gehalten habe, find ich ihn cool. Er ist rot, weiß, grau und manchmal ein wenig schwarz. Der Fuchs  ist was besonderes, weil er auffällt. Seine Schwanzspitze ist weiß, um die Augen schwarz und der Rest eben rot. Einige Menschen finden Füchse nicht gut, weil sie die Mülltonnen im Winter nach Futter durchsuchen. Es stimmt. Aber sie haben auch eine gute Eigenschaft. Sie fressen Schädlinge. Auf dem Speiseplan stehen Mäuse, Kaninchen, Insekten und manchmal auch Früchte - sie sind Allesfresser. Im Gegensatz zu Wölfen oder den Hunden sind Füchse keine Rudeltiere, sondern Einzelgänger. Nur zur Paarungszeit, im Januar und Februar, finden sich Fuchs und Fähe zusammen. Die Füchsinnen sind 12 Monate tragend und circa fünf Junge erblicken danach das Licht der Welt. Sie sind ganz empfindlich, weil ihre Jungen leicht gefressen werden können. Füchse können Krankheiten verbreiten, wenn sie in die Stadt kommen. Das gilt für Menschen als auch für Tiere. Verbreitet ist die Tollwut. Füchse haben einen guten Geruchssinn. In der Nacht sind sie immer unterwegs auf Nahrungssuche. Mein Lieblingstier ist wundervoll. Ein ganz großer Traum für mich.

Lea Aileen Schreck, Klasse 5a